Will & Will

Will und Will

Sie heißen beide Will Grayson, wohnen beide in Chicago, sind beide siebzehn…

Eckdaten

Titel: Will & Will
Autor: John Green, David Levithan
Umfang: 378 Seiten, Taschenbuch
Verlag: cbt
Originaltitel: Will Grayson, Will Grayson

Meine Meinung

Worum es geht:
Die zwei Jungs im Alter von siebzehn Jahren mit dem Namen Will Grayson könnten unterschiedlicher nicht sein. Während der eine Will versucht, an der Seite seines besten Freundes Tiny Cooper nicht den Verstand zu verlieren, versucht der andere Will der Welt durch eine Online-Romanze wenigstens für ein paar Stunden zu entkommen.
Eines Abends begegnen sich die beiden durch einen Zufall und kommen ins Reden. Keiner von ihnen weiß zu diesem Zeitpunkt wie sehr sich das Leben für die beiden nach dieser Begegnung ändern wird.

Was ich sage:
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich eine Geschichte über Freundschaft mit Humor und Romantik erwartet. In gewisser Weise ist es das auch geworden. Zumindest die Romantik ist dabei und auch die Freundschaft kommt nicht zu kurz, auch wenn sie in etwas anderer Form kommt, als vermutet. Die Stimmung ist aber eher melancholisch als humorvoll.

Die Kapitel sind so angeordnet, dass die Erzählungen von dem einen Will Grayson sich mit den Erzählungen des anderen Will Grayson abwechseln. So bekommt man von beiden Personen gleich viel mit. Das ist eine gute Lösung, wie ich finde.

Die Idee der Geschichte, zwei völlig verschiedene Jungen, die nur den Namen teilen, aufeinander treffen zu lassen, finde ich ganz ansprechend. Von der Umsetzung bin ich allerdings nicht angetan. So geht es die meiste Zeit um das Leben von Tiny Cooper. Dieser scheint sich sowohl in dem Leben des einen als auch im Leben des anderen Will zu einer der Hauptrollen zu entwickeln. Etwas was für mich sich mit der von mir erwarteten Storyline überhaupt nicht deckt und was in meinen Augen auch dem Titel des Buches nicht gerecht wird.

Was den Schreibstil angeht, bin ich etwas enttäuscht. Zumindest was den Schreibstil von den Kapiteln mit den geraden Nummern angeht. Die mit den ungeraden Nummern sind um eines besser formuliert, obwohl auch hier noch zwischendurch der ein oder andere Stolperstein wartet. Diese schiebe ich allerdings auf die Übersetzung.
Im Allgemeinen finde ich es aber eine sehr gute Idee für die so unterschiedlichen Menschen auch verschiedene Schreibstile zu verwenden.

Die Charakteren sind gut beschrieben. Alle von ihnen haben eine Beschreibung des Äußeren und zumindest in Teilen auch eine Vergangenheit und einen Charakter. Alles Beschriebene ist dabei sehr subjektiv gehalten, da es eben aus der Sicht von einem der beiden Wills beschrieben wird. Das macht es aber vielleicht auch erst sympatisch.

Fazit:
Mit der Idee für diese Geschichte hätte es ein gutes Buch werden können, leider hat es aus meiner Sicht sehr viele Mängel, daher vergebe ich 2 von 5 Punkten.
Zwei Punkte

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