Von der Nacht verzaubert

Von der Nacht verzaubert

Mein Leben war auf eine selig machende Art immer wunderbar normal gewesen.

Eckdaten

Titel: Von der Nacht verzaubert
Autor: Amy Plum
Umfang: 394 Seiten, Hardcover
Verlag: Loewe
ISBN: 9783785570425
Original Titel: Die For Me
Reihe: Revenant-Trilogie (Die for me-triolgy)

Trailer

Meine Meinung

Worum es geht:

Die Eltern von Kate und Geogia sind gestorben, weshalb die beiden Mädchen zu ihren Großeltern nach Paris ziehen. Dort geht jedes der Mädchen mit ihrer Trauer anders um. Während Geogia jede Nacht feiern geht, verkriecht sich Kate erst in ihr Zimmer, bevor sie die Tage dann lesend in Cafés verbringt.
Dort fallen ihr auch einige junge Männer auf, welche die Aufmerksamkeit aller weiblichen Café-Besucher genießen. Von einem von ihnen fühlt sich Kate ganz besonders angezogen – Vincent. Auch er ist von ihr nicht abgeneigt. Doch schon nach ihrem ersten Treffen ist sie sich sicher, dass er ein Geheimnis hat. Ihre Neugier ist geweckt.
Sie erfährt, dass er und seine Freunde Revenants sind. Als diese retten sie Menschen immer wieder das Leben, wobei sie selbst manchmal sterben und drei Tage später wieder aufstehen. Jeder von ihnen ist bereits über 100 Jahre alt.
Der Nachteil ist, dass sie auch Feinde haben und diese sie jagen. Da Kate nun auch zu ihnen Kontakt hat, rücken sie und ihre Familie auch in den Fokus dieser Feinde.

Was ich sage:

Meine Erwartungen an dieses Buch waren, dass es ein tollesFantasy-Abenteuer in der Kulisse von Paris ist. Die Liebesgescichte habe ich nicht so sehr im Fokus gesehen, obwohl ich natürlich wusste, dass sie auch existierte.
Etwas enttäuscht war ich dann, dass doch eher die Liebesgeschichte im Vordergrund stand. Die Sache mit den Revenants klang trotzdem wirklich interessant. Was mich an der ganzen Geschichte aber am meisten gestört hat, war die Tatsache, dass Vincent und Kate anscheinend eine ganz spezielle Verbindung zueinander haben. Durch diese können sie Dinge tun, die bis zu dem Zeitpunkt als unmöglich angesehen wurden. Sowas mag ich überhaupt nicht. Wenn etwas als unmöglich gilt, sollte das auch so bleiben und nicht sich auf wundersame Weise ändern. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb das Buch von mir keine gute Bewertung erhalten hat.

Die Charakteren in dem Buch fand ich ansich wirklich gut. Bis auf die Geschichte mit der speziellen Verbindung habe ich da nichts zu bemäckeln. Man kann sich in die einzelnen Charakteren gut hineinversetzen und versteht im Großen und Ganzen auch die Motivationen hinter den Handlungen.

Die Geschichte an sich fand ich leider etwas zu oberflächlich.
Der Anfang mit dem Trauern um die Eltern fand ich etwas zu lang und ermüdent. Natürlich ist es schrecklich, wenn man seine Eltern verliert und man hat auch jedes Recht auf eine Trauerphase, nur in einem Buch, in dem es nicht um diese Trauer geht, sollte sie meiner Meinung nach nicht so viel Platz wegnehmen.
Ansonsten bekommt man als Leser eigentlich nur wenig Eindruck von dem, was vor sich geht. So weiß man bis kurz vor Schluss eigentlich nicht, ob es irgendwann einmal spannend werden würde oder eben nicht. Aus dem Grund war ich zwischendurch wirklich versucht das Buch einfach beiseite zu legen und etwas anderes zu lesen. Ein bisschen Spannung kommt zum Schluss tatsächlich noch mal auf. Das ist der gute Punkt.

Fazit:

Leider hat es mir nicht so ganz gafallen. Die Charakteren waren bis auf einige Mängel gut, aber von der Geschichte her, war es nicht meins. Deshalb vergebe ich an dieser Stelle nur 2 von 5 Punkten.
Die beiden anderen Bücher, die noch zu der Reihe gehören, werde ich aus genau dem Grund wohl nicht lesen.
Zwei Punkte

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