Bücher & Gelehrte


Fakten:
Ort: Stiftsbibliothek St. Gallen
Öffnungszeiten: Montag-Samstag 10-17 Uhr, Sonn- und Feiertage 10-16 Uhr, drei Wochen im November geschlossen
Preise: Erwachsene CHF 12, Schüler/Studenten CHF 9
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Auf meinem Ausflug vor einigen Wochen nach St. Gallen war ich auch in der Stiftsbibliothek.
Als ich das erste Mal etwas von St. Gallen gelesen habe, war das unter einem Foto von dem antiken Bibliothekssaal. Ich liebe Bücher und auch Bibliotheken. Das Bild in dem Reiseführer hat mich von Anfang an fasziniert. Ich musste ihn einfach einmal in Realität sehen.

Nun stand ich also vor dem Benediktinerkloster St. Gallen und bestaunte erst einmal die Außenfassade. Dann aber bin ich der Ausschilderung zur Bibliothek gefolgt. Entlang gekommen bin ich dabei fast an dem kompletten Klosterkomplex und das hat sich wirklich gelohnt. Bei dem Kloster handelt es sich um einen ziemlichen Touristenmagneten. Zum Glück sind Anfang November nicht mehr all zu viele unterwegs und man kann in aller Ruhe Fotos machen, ohne dass ständig jemand im Bild rumsteht.

Nachdem ich dann Eintritt gezahlt habe, sollte es dann endlich losgehen. Vor dem Betreten des Bibliothekssaals muss man sich noch Filzschuhe über die Straßenschuhe anziehen.
Der Saal selbst ist kleiner als die Bilder, die ich gesehen habe, vermuten lassen. In den oberen Bereich der Bibliothek kommt man leider nicht. Bücher befinden sich dort allerdings genauso.
Ich fand es einfach atemberaubend. So viele Bücher in einem Raum. Es hat mich doch sehr an meinen Traum von der eigenen Bibliothek erinnert.


In der Mitte des Saals waren in einigen Vitrinen ein paar besondere Ausstellungsstücke ausgestellt. Erklärungstexte daneben erklären aus welchem Jahr das Schriftstück kommt und was das besondere daran ist.
Ein zweiter Raum, für den man automatisch mit bezahlt, ist das sogenannte Lapidarium. Das ist das Kellergewölbe. Dort sind Architekturplastiken von Teilen der früheren Klosterkirche ausgestellt. Ein Kurzfilm, den man sich dort anschauen kann, erzählt von der Geschichte des Klosters und auch was es mit der früheren Klosterkirche auf sich hatte.

Ein anderer Teil der Ausstellung im Lapidarium ist die Geschichte und die Kultur der Abtei St. Gallen.

Seit 1983 ist die Stiftsbibliothek ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Alles in allem hat es mir sehr gefallen, auch wenn ich sonst eigentlich weniger für Klöster zu begeistern bin. Ich bin wegen der Bücher an diesen Ort gekommen und bin nicht enttäuscht worden.

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