Stand-In

Stand In

Heute hat sich eine Tür geöffnet.

Eckdaten

Titel: Stand-In
Autor: Nike Mangold
Umfang: 222 Seiten; eBook

Meine Meinung

Worum es geht:

Joleen ist gerade achtzehn Jahre alt geworden. Sie hat den Plan gefasst, ihren Schulabschluss nachzuholen. Doch dann kommt alles anders. Eine Frau spricht sie an und will sie als Doppelgängerin von Patrizia von Hoop einsetzten. Nach anfänglichem Zögern nimmt Joleen das Angebot doch an und taucht auf einer Feier auf Sylt als die jüngste Tochter der von Hoop-Familie auf. Ihr Auftritt wird ein voller Erfolg. Joleen verliebt sich allerdings in Patrizias Verlobten und Patrizia hat ihre ganz eigenen Pläne für die Doppelgängerin. Eine Menge Chaos ist vorprogrammiert.

Was ich sage:

Erwartet habe ich von diesem Buch, dass die Geschichte witzig ist und eine Prise Liebe dabei ist – so habe ich zumindest den Klappentext verstanden.
Leider ist diese Erwartung nicht eingetreten. Es ist also weder witzig noch hat man irgendein Gefühl von Liebe. Zwar geht es unter anderem auch um die Liebe, allerdings kamen von diesen Emotionen beim Leser nichts an.

Die Geschichte wird immer abwechselnd von Joleen und Patrizia erzählt. Die Wahl war sehr gut. So bekommt der Leser einen Eindruck von beiden Seiten und bekommt mit, was gerade passiert.
Die Passagen sind immer nur wenige Seiten lang, bevor die Perspektive wieder wechselt. Das hat mir wirklich gut gefallen. So kann man auch während kurzen Bahnfahrten lesen, ohne dass man mitten im Kapitel aufhören muss.
Leider habe ich das Gefühl gehabt, dass die Charakteren nicht ganz ausgearbeitet sind. Bei Joleen hatte ich dieses Gefühl noch mehr als bei Patrizia. Das führte aber vor allem dazu, dass man sich mit keiner von beiden identifizieren konnte.

Inwieweit die anderen Charakteren ausgearbeitet sind, ist schwer zu sagen, da sie immer aus der Sicht von Joleen und Patrizia beschrieben werden.

Die Idee zu der Geschichte finde ich ganz gut. Zwar ist die Idee, einen Doppelgänger zu engagieren und dieser dann Schritt für Schritt das eigene Leben übernimmt, nichts neues, aber sicher noch nicht mit allen Facetten erzählt. Dass die Umsetzung in diesem Falle leider nicht ganz geglückt ist, ist eine andere andere Sache.
Der Schreibstil ist gut. Er enthält genau die richtige Balance zwischen Erzählung und Dialog. Allerdings gibt es immer wieder Rechtschreib- und Grammatikfehler, die den Lesefluss stoppen. Leider tauchen diese regelmäßig auf.

Fazit:

Bei dem Buch „Stand-In“ von Nike Mangold handelt es sich um eine tolle Idee für eine Geschichte. Aufgrund einer mangelhaften Umsetzung und nicht überzeugenden Charakteren, kann ich aber nur 2 von 5 Punkten geben.
Zwei Punkte

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