Spiel der Zukunft

Spiel der Zukunft

Das Messer in meiner Hand ist leicht.

Eckdaten

Titel: Zeitrausch – Spiel der Zukunft
Autor: Kim Kestner
Umfang: 326 Seiten; eBook
Verlag: impress
Reihe: Band 2 von 3 (Zeitrausch)

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Meine Meinung

Worum es geht:
In zwei Jahren wird sie wieder in die Zukunft geholt – von den Machern der TV Show Top The Realities. Dann muss sie der Scout für Kay sein. So viel weiß Alison. Was sie auch weiß, ist dass sie ihm dann alles beibringen soll, was er ihr aus ihrer Sicht bereits vor zwei Jahren beigebracht hat. Außerdem ist ihr klar, dass Kay sich nicht an sie erinnern wird. Denn ihre Vergangenheit ist seine Zukunft. Sie werden Fremde füreinander sein – zumindest muss Alison das allen vorspielen.
Wie schwer die Situation für sie tatsächlich sein wird, kann sie sich aber nicht vorstellen. Kay benimmt sich ihr gegenüber wie der letzte Macho und von der Sendung bekommen sie nur vier Stunden zusammen. Nichts läuft so, wie sie es sich erträumt oder geplant hat. Und zu allem Überfluss wird sie von der TV Show auch noch allein in der Vergangenheit zurück gelassen. Wie soll sich denn noch alles zum Guten wenden?

Was ich sage:
Von diesem Buch erwarte ich, dass es an das erste der Serie nahtlos anschließt und die Geschichte weitererzählt. Es sollte ebenfalls ein spannendes Fantasyabenteuer sein, in dem man sich nie zu sicher sein sollte, über das, was als nächstes passiert.
Genauso ist es auch gekommen. Man kann sich nie wirklich auf das verlassen, was man an Vermutungen über das, was als nächstes passiert, hat. Es kommt immer ein kleines bisschen oder auch ein großes bisschen anders. So macht es wirklich Spaß, immer weiter zu lesen.

Der Schreibstil ist sehr lebendig und er passt zur Geschwindigkeit der Geschichte. Die Beschreibungen von Umgebungen und Tätigkeiten sind sehr detailverliebt beschrieben, sodass man als Leser sich sehr gut in Situationen hineinversetzten kann. Man ist also nicht nur dabei, sondern gleich mitten drin.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Alison erzählt, was manchmal ein wenig langweilig wird, da man als Leser das Gefühl bekommt, dass andere Personen spannendere Geschichten zu erzählen haben. Vielleicht kommt einem das aber auch nur so vor, weil Alison ständig das Gefühl hat, dass ihr Dinge vorenthalten werden und sie diesen auf den Grund gehen möchte. Dadurch kommt man sich als Leser auch hintergangen vor.
Eine andere Sache ist die mit den vielen Realitäten. Alison verbringt in diesem Buch ziemlich viel Zeit damit, sich selbst leid zu tun, da sie glaubt in der falschen Realität zu sein und die Dinge nicht so passieren würden, wie sie es sich erträumt hat. Das macht gerade den ersten Teil des Buches langatmig und teils auch langweilig.

Dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht von Alison erzählt wird, ist es schwer andere Charakteren einzuschätzen. Man bekommt sie eben immer nur aus der Sicht von ihr beschrieben und ein Nachteil daran ist, dass Alison von jedem einen Hinterhalt erwartet.

Mittlerweile stehe ich dem Thema Zeitreisen nicht mehr ganz so skeptisch gegenüber wie noch am Anfang der Serie. Ich habe mich an diese Weise der Zeitreise gewöhnt und bin durchaus bereit, noch mehr zu diesem Thema zu lesen. Noch habe ich aber auch noch den dritten Teil dieser Serie vor mir.

Fazit:
Alles in allem war das Buch gut und actionreich mit vielen Wendungen, die man als Leser nicht erwartet. Leider hat es aber auch einige Mängel, was die Geschichte nicht mehr ganz so gut macht. Daher gibt es nur 4 von 5 Punkten.

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