Mondtochter

Mondtochter

Dicke Wolken hingen am Himmel.

Rezensionsexemplar

Eckdaten

Titel: Mondtochter – Die Nacht der Elemente
Autor: Lia Haycraft
Umfang: 243 Seiten; eBook
Verlag: bookshouse
Reihe: Band 1 von 4 (Die Nacht der Elemente)

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Meine Meinung

Worum es geht:
Lucija wusste schon immer, dass sie nicht ganz normal war, denn von allen Menschen, die sie kannte, war sie die einzige, die mit Krähen sprechen konnte. Das „warum“ konnte ihr aber bisher niemand beantworten, bis eines Tages Sander in ihr Leben tritt.
Von diesem erfährt sie, dass sie ein Mondtochter ist und als solche Fähigkeiten besitzt von denen jeder Mensch nur träumen kann.
Leider kommt diese Nachricht mit einer Menge Probleme. Denn kurz bevor sie in dieses Geheimnis eingeweiht wurde, hatte sie die Bekanntschaft mit einer Frau namens Umbra Jones gemacht. Ein Frau, auf dessen Bekanntschaft sie am liebsten verzichtet hätte. Diese aber hat sich fest vorgenommen Lucija zu schaden. Doch warum ist sie so versessen darauf?

Was ich sage:
Da dieses Buch das Wort Mond im Titel trägt, erwarte ich schon einmal sehr viel mehr. Ich liebe den Mond und wenn dieser eine anscheinend wichtige Rolle spielt, möchte ich den Bezug auch spüren können. Ansonsten hatte ich die gleichen Erwartungen wie an jeden Fantasyroman . Es sollte spannend sein und den Leser mitreißen. Dank dem Klappentext habe ich mich auch auf eine Prise Romantik eingestellt.
Gekommen ist es leider ganz anders. Bis auf die Sache mit der Romantik ist eigentlich nichts so gekommen wie erwartet. Und sind wir doch mal ehrlich: der Romantik-Teil wird immer eingehalten.

Als erstes möchte ich auf die Charakteren eingehen. Diese sind die Hauptursache dafür, dass ich mit der Geschichte nicht richtig warm geworden bin.
Über den Hauptteil der Geschichte wird Lucija begleitet und somit bekommt man alles von ihrer Sicht her erzählt, was dem Leser hilft zu verstehen, was es mit den Mondtöchtern auf sich hat und was das für die Mädchen mit sich zieht. Den Rest der Geschichte begleitet man Sander oder Umbra und bekommt so auch andere Seiten der Geschichte erzählt.
Verschiedene Sichtweisen auf eine Geschichte sind erst einmal wirklich gut. So war es diesem Falle zum Teil auch. Leider bekommt man durch die verschiedenen Perspektiven nicht mehr Informationen als man nur mir der von Lucija bekommt. Von daher fand ich die verschiedenen Perspektiven teils störend und sie haben auch in den Fluss der Geschichte eingegriffen.
Eine andere Sache, die mich an den Charakteren gestört hat, ist dass ich keinen wirklichen Zugang zu einem von ihnen finden konnte. Das beginnt schon bei dem Aussehen. So wirklich sicher, wie die Charakteren aussehen, bin ich nicht.
Die Charakteren sind also Fremde für mich geblieben. Ihr Schicksal hat mich nicht wirklich berührt. Das ist wirklich schade. Die meiste Freude an Büchern habe ich immer, wenn ich mich mir mindestens einem Charakter identifizieren kann.

Die Idee für die Geschichte ist wirklich gut und sie ist völlig neu für mich. Wie ich weiter oben bereits erwähnt habe, liebe ich den Mond und die Vorstellung, dass Menschen von ihm beeinflusst werden und vollkommen neue Eigenschaften entwickeln, ist eine tolle Vorstellung. Betroffen sein, würde ich nicht sein wollen. Das wäre dann doch etwas viel.
Der Schreibstil ist gut und flüssig. Es gibt einige Dialoge, die die Geschichte lebendig machen. Auf der anderen Seite passiert das meiste in den Gedanken der Charakteren. Dadurch kommt die Geschichte manchmal ins Straucheln, denn einige Gedanken werden immer und immer wieder wiederholt.

Fazit:
Ich vergebe 3 von 5 Punkten, denn mir hat das Buch gut gefallen. Leider hat mir aber der Funke gefehlt, der dieses Buch zu einem wirklich tollen Buch gemacht hätte.
Drei Punkte

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