Mondschwinge

Mondschwinge

Opa lag in einem ungemütlich aussehenden Bett mit Metallumrandung.

Rezensionsexemplar

Eckdaten

Titel: Mondschwinge – Die Nacht der Elemente
Autor: Lia Haycraft
Umfang: 240 Seiten; eBook
Verlag: bookshouse
Reihe: Band 2 von 4 (Die Nacht der Elemente)

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Meine Meinung

Worum es geht:
Es nährt sich nun bereits zum 40. Mal der Tag, an dem Kazumis Großmutter Analyn verschwunden ist. Eigentlich ist das die Zeit im Jahr, in der ihr Großvater ganz intensiv nach seiner verschwundenen Frau sucht. Dieser liegt jedoch im Krankenhaus und bittet nun Kazumi mit der Suche fortzufahren.
Noch bevor diese allerdings mit der Suche richtig beginnen kann, erhält sie eine Nachricht von Analyn. Was hat das zu bedeuten? Warum meldet sich Analyn bei ihr, die ihr noch nie begegnet ist, und nicht bei ihrem Großvater?
Hinter dem Spiegelsee hat Ivan ganz andere Probleme. Er wurde von Umbra von der Spiegelinsel verbannt, weil er Raja etwas mehr von Axion zeigen wollte. Wie soll er jetzt Raja von ihrer Mutter befreien, damit sie das Leben führen kann, das sie führen möchte?

Was ich sage:
Bei diesem Buch handelt es sich um das zweite Buch der Die Nacht der Elemente-Reihe. Gleich zu Anfang bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass die Bücher der Reihe – bis auf einige Charakteren – nichts miteinander zu tun haben. Also hatte ich auch nicht die Erwartung, dass dieses Buch sich nahtlos an jenes an davor anschließt. Vielmehr habe ich an dieses Buch einfach die gleichen Erwartungen wie an jeden anderen Fantasyroman auch gestellt. Ich möchte einen Spannungsbogen, der einen mitreißt.
Gerade der Anfang konnte diese Erwartungen leider nicht erfüllen. Meiner Meinung nach ist es ziemlich schwer, in die Geschichte rein zu kommen, da die Perspektiven ziemlich schnell zwischen Kazumi und Ivan hin und her springen. Das war auch der Grund, warum mir etwas die Motivation fehlte weiter zu lesen.

Bei den Charakteren, die schon aus dem ersten Buch der Reihe bekannt waren, habe ich versucht so objektiv wie irgend möglich ran zu gehen. Immerhin sollte es auch möglich sein, diese Geschichte als eigenständiges Buch zu lesen. Leider hat sich aber immer wieder der Eindruck aus dem vorherigen Buch eingeschlichen, was aber auch nicht weiter tragisch war.
Generell hatte ich den Eindruck, dass die Charakteren in diesem Buch durchdachter waren und man als Leser besser an sie ran kommt. Gerade zu Kazumi konnte ich einen Zugang aufbauen, der mich die meiste Zeit zum weiterlesen animiert hat.

Der Schreibstil ist gut, sodass man auch Freude daran hat weiter zu lesen. Allerdings gibt es zwischendurch auch Sätze, die einem etwas komisch vorkommen. Da stolpert man dann im Lesefluss etwas, fängt sich aber relativ schnell wieder.

Fazit:
Für den zweiten Teil der Die Nacht der Elemente-Reihe vergebe ich 3 von 5 Punkten, da mir das Buch gut gefallen hat, man aber etwas Ausdauer beweisen muss, um über einen langweiligen Anfang hinweg zu kommen.
Drei Punkte

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