LiebesRebellion

Liebesrebellion

Chris betrat den Club und blieb einen Moment stehen, um seine Augen an die veränderten Lichtverhältnisse zu gewöhnen.

Eckdaten

Titel: LiebesRebellion
Autor: Gabi Büttner
Umfang: 300 Seiten, eBook
Reihe: Band 1 (Die Macht der Clans)

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Meine Meinung

Worum es geht:
Larissa ist in die Oberschicht hinein geboren, wächst aber mit sehr viel mehr Freiheiten auf als die meisten. So duldet es ihr Vater, dass sie Freunde aus anderen Schichten hat.
Als Christopher, der Junge, in den sie sich verliebt hat, verschwindet und wegen unhaltbaren Anschuldigen angezeigt wird, macht sie sich auf die Suche nach ihm, um allen die Wahrheit über den jungen Mann beweisen zu können. Doch als sie ihn findet – oder findet er sie? – ist alles ganz anders als es scheint und bringt ihre ganze Welt aus dem Gleichgewicht. Er zeigt ihr nämlich, wie blind sie bisher durchs Leben gezogen war.

Was ich sage:
Wie ich meine Erwartungen an dieses Buch beschreiben soll, weiß ich gar nicht so richtig. Der Titel der Reihe „Die Macht der Clans“ lädt zum Lesen eine Dystopie, in einer Welt, in der man besser nicht leben will, ein. Bei dem Titel LiebesRebellion zieht sich bei mir allerdings alles zusammen. Wer mich kennt weiß, dass ich für diese ganze Romantik-Schiene nicht unbedingt zu haben bin.
Das schöne an diesem Buch ist allerdings, dass es trotz des Titels auf die Romantik verzichtet. Um Liebe geht es schon, allerdings eben ohne ruhige Momente – oder zumindest fast ohne. Zum Großteil geht es eben doch um die Macht der Clans.

Geschrieben ist das Buch in der dritten Person. Begleitet werden entweder Larissa oder Chris. Zu diesen Zeitpunkten wird dann viel über die Gedanken zu der jeweiligen Situation oder der Situation insgesamt preisgegeben.
Die anderen Charakteren tauchen immer nur am Rand auf und es wird nicht viel über sie erzählt. Einige von ihnen wirken sehr gut ausgearbeitet, über die anderen ist zu wenig bekannt.

Die Idee zu der Geschichte ist sicher nicht neu. Zwei die sich nicht lieben dürfen, tun dies aber. Drum herum etwas Weltuntergangsstimmung und – weil ich nicht weiß, wie ich es sonst bezeichnen soll – Mittelalter-Charme.
Der Schreibstil ist gut. Er enthält eine gute Mischung aus Erzählung, Dialog und Gedanken.

Fazit:
Ein Buch, dem ich mit Skepsis begegnet bin, und das mich doch überrascht hat. 5 von 5 Punkten.
Fünf Punkte

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