Ildikós Erben

Ildikos Erben

Der eisige Wind, der durch das geschlossene Gitterfenster drang, machte mir die Veränderung der Jahreszeiten erst bewusst.

Eckdaten

Titel: Ildikós Erben
Autorin: Sarah Schäfle
Umfang: 228 Seiten; eBook
Reihe: 2 von 3 (Der Ruf des Turul)

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Meine Meinung

Worum es geht:
Als Istváns Haus durch einen Unbekannten in Flammen aufgeht, fliehen Thilo , Anja und Madeleine. Ihr Ziel: der Plattensee. Dort versuchen sie zunächst vergeblich das Strandhaus von den Bildern zu finden. Existiert es überhaupt noch? Dann hat Anja die Idee: die Insel inmitten des Sees. Und tatsächlich nach kurzem suchen, finden sie das Haus. Es stellt sich als ein sicherer Unterschlupf heraus, in dem ihnen niemand etwas anhaben kann. Auch die Verbindung zu ihrer Großmutter erscheint Madeleine an diesem Ort am stärksten.
Als Thilo und Anja auf dem Kirchenvorplatz schließlich entführt werden, ist klar, dass die Feinde näher waren als bisher angekommen. Nach einer kurzen Phase des Selbstmitleids ist Madeleine allerdings bereit, ihre Freunde zu retten. Ihre Hoffnung auch auf ihre Oma zu treffen, steigt in ihr auf. Doch ist sie bereits dazu bereit sich den Feinden in den Weg zu stellen?

Was ich sage:
Meine Erwartung an diesen Buch war, dass es mit der Spannung gleich weitergeht und somit gleich an das erste Buch anschließt. Außerdem war meine Hoffnung, dass ich mich nicht wieder zu alt fühle, um das Buch zu lesen.
In diesem Buch kommt die Spannung immer mal wieder Streckenweise auf und verflüchtigt sich dann wieder, bevor sie wieder auftaucht. Das ist gut, da die Charakteren immer wieder in unvorhergesehenen Situationen landen, bringt es Spaß weiter zu lesen.
Die Sache mit dem Alter der Zielgruppe hat sich in diesem Buch gänzlich verflüchtigt und so kann man das Buch auch genießen, wenn man über 20 Jahre alt ist.

Die Idee zu dieser Geschichte finde ich immer noch toll. Die Umsetzung ist ebenfalls sehr gelungen.

Fazit:
Die Geschichte geht da weiter, wo sie im letzten Buch aufgehört hat. Das Gefühl zu alt für dieses Buch zu sein, existiert in diesem zweiten Teil nicht mehr. Die Spannung ist manchmal da und manchmal fehlt sie gänzlich. Ich vergebe 3 von 5 Punkten.
Drei Punkte

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