How to be Parisian

How to be Parisian

Von French Chic bis French Kiss

Eckdaten

Titel: How to be Parisian wherever you are – Liebe, Stil & Lässigkeit à la francaise
Autor: Sophie Mas, Audrey Diwan, Caroline de Maigret, Anne Berest
Umfang: 261 Seiten, Hardcover
Verlag: btb
ISBN: 9783442756209
Originaltitel: How to be Parisian

Meine Meinung

Worum es geht:
In diesem Buch versuchen die Autorinnen den Mythos, welcher um die Pariserin rankt, zu erklären und auch zu lüften. Was muss man tun bzw. wie muss man sich verhalten, um ebenfalls eine dieser zu werden, auch wenn man nicht in Paris ist?

Was ich sage:
Über vorablesen habe ich bereits eine Leseprobe dieses Buches gehabt, welche mir sehr gut gefallen hat und durch welche ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte. Leider wurden diese Erwartungen nicht ganz erfüllt, da der Standard der Leseprobe leider nicht durch das ganze Buch hindurch gehalten werden konnte.

Die Idee für das Buch ist nicht neu, doch in dieser Form ist es das schon. Ich finde die Idee gut und auch den Umstand, dass es von vier Pariserinnen geschrieben wurde. So hat man als Leser mehr das Gefühl, dass es der Wahrheit entspricht, was man in dem Buch lesen kann. Wer weiß es schließlich besser als die Pariserin selbst? Ob man nach dem Lesen des Buches nun wirklich mehr weiß oder sich mehr wie eine Pariserin benehmen kann, sei mal dahin gestellt. Ich fühle mich jedenfalls nicht französischer, nur weil ich jetzt weiß, dass Teile meines Verhaltens tatsächlich den Schluss zulassen könnten, ich sei Pariserin.

Der Schreibstil hat mir mal gefallen und mal nicht. Das kam ganz auf das Kapitel an. Ein paar haben mir nicht so sehr gefallen, da sie aus kaum Text bestanden, sondern nur aus Bildern. Bilder interpretiert jeder Mensch anders und sollten meiner Meinung nach in einem solchen Buch nur mit Bedacht eingesetzt werden.
Wo mir der Schreibstil gefallen hat, war dieser locker und leicht. Es hat wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Dadurch liest man es aber auch schnell durch, was bedeutet, dass es nur ein kurzes Lesevergnügen wird.

Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht, ob mich die Tatsache stört, dass dieses Buch von vier Frauen geschrieben wurde. Sagt man nicht, zu viele Köche verderben den Brei? Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es mich nicht stört, wenn das nicht der Grund für den völlig unterschiedlichen Stil der Kapitel war. Warum dann nicht vier Autorinnen? Es gibt Bücher, die von mehr Leuten geschrieben wurden.

Fazit:
Man bekommt ein Lesevergnügen geliefert, welches leider nicht von Macken befreit ist. Daher vergebe ich 3 von 5 Punkten.
Drei Punkte

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