Hinter dem Horizont rechts

Hinter dem Horizont rechts

Was wäre, wenn die Reise Ihres Lebens tatsächlich zu einer lebenslangen Reise würde?

Eckdaten

Titel: Hinter dem Horizont rechts – Vier Jahre mit dem Motorrad von Europa nach Australien
Autor: Christopher Many
Umfang: 519 Seiten, Taschenbuch
Verlag: Delius Klasing
ISBN: 978-3-667-10563-9
Reihe: Teil 2 von 2 (Hinter dem Horizont-Reihe)
Original Titel: Right Beyong the Horizon

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Klappentext

Hinter dem Horizont rechts ist die packende Geschichte von Chritophers jüngstem Motorradabenteuer, das er zwischen 2012 und 2016 zusammen mit seiner Partnerin Laura Pattara erlebt hat, die erst auf dieser Reise das Motorradfahren erlernte. Ihre moderne Odyssee folgte der Seidenstraße von Europa nach Zentralasien und dann über das Pamirgebirge nach China, das sie als Erste völlig legal mit ihren eigenen Fahrzeugen ohne Pflichtbegleiter durchqueren durften. Nach insgesamt vier Jahren Fahrt kamen sie auf Bali an – dem Verschiffungsort nach Australien und gleichzeitig der Endstation einer der größten, klassischen Routen für Overlander.

Begleiten Sie diese ungewöhnlichen Vagabunden auf ihrer Reise durch eine wunderbare, jedoch auch von turbulenten politischen Ereignissen erschütterte Welt und erleben Sie die Freuden und Leiden dieser Lebensart hautnah mit. Denn jeder Tag ist gänzlich unvorhersehbar und steckt voller Überraschungen! Nach der Lektüre besteht dann durchaus das Risiko, dass Sie sich von der modernen Gesellschaft verabschieden, Ihre sieben Sachen packen und sich auf Ihre eigene, unbegrenzte Reise dem Horizont entgegen begeben. Sie wären nicht der Erste …

Meine Meinung

Was ich sage:
Erwartet habe ich von diesem Buch ein tolles Abenteuer, nach dem man nicht mehr still sitzen kann, weil man selbst nur noch los will.
Ganz genauso ist es dann aber nicht. Es ist kein Abenteuer, sondern vielmehr die Schilderung des nackten Leben auf einer langen Reise. Selbst auf eine Reise gehen möchte man aber trotzdem noch, auch wenn diese dann nicht unbedingt vier Jahre lang sein muss. Ein paar Wochen langen für den Anfang doch auch schon.

Vom Aufbau her hat das Buch etwas von einem Tagebuch. Jedes Kapitel ist mit einem Datum und einem Land versehen. In dem Kapitel sind dann die wichtigsten/interessantesten/erzählenswertesten Geschehnisse, die in eben jenem Land passiert sind, berichtet. Das Datum stellt dabei den Tag der Ankunft in dem jeweiligen Land dar, aber es sind immer einige Wochen bis zu einigen Monaten, die diese Aufenthalte eigentlich dauern.

Immer wieder zwischen den Kapitel tauchen sogenannte Intermezzos auf. Hier werden bestimmte Themen besprochen, die einen mehr oder minder zwangsweise auf einer solchen Reise beschäftigen. Zu dem vielen Reisen ist eine solche Auszeit eine willkommene Abwechslung. Außerdem finde ich es gut, dass wichtige Themen (wie zum Beispiel Sicherheit) noch einmal extra angesprochen werden.

Der Schreibstil gefällt mir besonders gut, da er sehr dazu beiträgt, sich von dem Buch einfach mitreißen zu lassen.

Fazit:
Ich kann diesem Buch nichts anderes als 5 von 5 Punkten geben. Ein absolut tolles Buch, auch wenn ich es tatsächlich nur mit dem Wort „anders“ beschreiben kann. Meine Reiselust entfesselt hat es allemal.
Fünf Punkte

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