Feenlicht

Feenlicht

Er war hier, um zu töten, doch er hatte sie vor dem Dämon gerettet.

Eckdaten

Titel: Feenlicht – Die Sturmjäger von Aradon
Autor: Jenny-Mai Nuyen
Umfang: 464 Seiten, Hardcover
Verlag: cbt
ISBN: 9783570160336
Reihe: Teil eins von zwei

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Meine Meinung

Worum es geht:

Als kleines Kind wird Hel von Zwergen an den Sturmjäger Gharra verkauft. Dieser bildet sie aus und dank ihrer Fähigkeit Lirium, das Licht des Lebens, sehen zu können, ist sie für ihn auch noch sehr nützlich.
Jahre später stürtzt das Schiff aus unbekannten Gründen ab und Hel überlebt als einzige. Sie wird von einem geheimnisvollen jungen Mann gerettet, mit dem sie auch die nächste große Stadt aufsucht.
Die Magierschaft, welche die Macht im Land hat, will die Isen für den Absturz verantwortlich machen. Die Isen planen nämlich einen Angriff. Doch auch die Vermutung, dass ein Dämon hinter dem Absturz stecken könnte, erhält immer mehr Aufmerksamkeit. Hel und einige Gesandte sollen das Geheimnis klären.

Was ich sage:

Dieses Buch war ein ziemlicher Spontankauf. Ich fand der Klappentext klang interessant. Mit dem Lesen habe ich dann auch gleich angefangen. Ich möchte, allerdings gleich zu Anfang sagen, dass mich die Geschichte etwas enttäuscht hat.

Die Gesichte wird zum größten Teil so geschrieben, dass der Leser Hel folgt. Einige wenige Kapitel folgen allerdings auch Karat, einem Isen, und andere, die den Titel Zwischenzeit haben, folgen einem Dämon.

So wie es im Klappentext steht, habe ich erwartet, dass Hels Rettung durch Mercurin vielleicht kurz erzählt wird oder nur in einer Rückblende erwähnt. Tatsächlich aber umfasst dieser Part der Geschichte fast ein Drittel des Buches, was erst einmal ja nichts schlechtes ist. Als Leser hat man so zumindest die Möglichkeit den Hauptcharakter Hel kennen zu lernen. Allerdings fand ich den Part nach einiger Zeit langweilig. Er war einfach zu lang.

Dieses sehr langatmige hat sich leider auch durch das gesamte Buch hindurchgezogen. Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor, da die Charakteren praktisch ständig unterwegs waren und quer durch das Land gezogen sind. Obwohl ich bei anderen Bücher, bei denen das auch der Fall war, nicht ganz so die Probleme hatte.

Die Idee des lebendigen Landes gefällt mir dagegen sehr. Es wurde alles sehr gut ausgearbeitet. Das Land hat eine Geschichte, wie es entstanden ist, und auch Probleme, welche aus einzelnen Entwicklungen herrühren.

Fazit:

Da ich das Buch sehr langatmig fand und teilweise sogar langweilig, die Idee für die Story aber sehr gut ist, vergebe ich 3 von 5 Punkten.
Drei Punkte

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