Gedanken zu: Die Misere der Buchblogger…

Die Misere der Buchblogger

…oder wo bleibt die Motivation?

Bereits seit längerem bin ich Buchblogger und veröffentliche mal mehr mal weniger regelmäßig Rezensionen. Seit einigen Monaten bekomme ich immer wieder von Autoren die Frage gestellt, ob ich nicht Lust hätte, deren Buch zu lesen. In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass genau dieser Aspekt immer mehr von meiner Motivation überhaupt Bücher zu lesen raubt.

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Gedanken zu: Reisen im eigenen Land

Reisen im eigenen Land

Ich bin nun schon seit einiger Zeit im Ausland und bin auch schon viel herumgereist. Dabei bleibe ich meist in Hostels. Ich mag die Atmosphäre dort irgendwie. Da dort auch viele andere sind, redet man natürlich auch miteinander. Welch‘ ein Wunder, nicht wahr?

Brunnen in Braunschweig

Bei einem dieser Gespräche kam es dann dazu, dass eigentlich jeder andere Länder besser kennt, als das eigene. Die meisten zieht es ins Ausland, bevor ihnen einfällt, dass sie in ihrem eigenen Land eigentlich noch so gut wie nichts gesehen haben. Das wollen sie dann immer nachholen, sobald sie wieder Zuhause sind. Im selben Atemzug planen sie dann aber auch schon die nächste große Reise – in ein anderes weit entferntes Land.

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Gedanken zu: Postkarten

I’m sending postcards from my heart
Postcards – James Blunt

Vor kurzem habe ich im Radio zum ersten Mal den Song Postcards von James Blunt gehört. Seitdem höre ich es praktisch immer und überall. Es ist beinahe so, als würde mich irgendetwas oder irgendjemand dazu zwingen über das Thema Postkarten nachzudenken. Also habe ich mich dazu entschieden, einen Beitrag darüber zu schreiben.

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.. und die Welt steht still

 

Ich habe mir mal einen Tag lang eine Auszeit gegönnt. Einen Tag einfach mal gar nichts tun. Einfach nur atmen.

Dazu habe ich meine Familie eingepackt und wir sind an die Ostsee gefahren. Das wollte ich schon seit einiger Zeit mal wieder machen. Ich vermisse das Meer, wenn ich nicht regelmäßig hinfahre. Seit Beginn meines Studiums hat sich das allerdings als Schwierigkeit dargestellt. Der Schwarzwald liegt nun mal nicht am Meer. Für eine kleine Auszeit bevor das nächste Semester losgeht, ist mir aber kein Weg zu weit.

Das Ziel des Ausflugs war Fehmarn – genauer gesagt Puttgarden. Am liebsten wäre ich mit einer der Fähren nach Dänemark gefahren. Das habe ich seit gefühlten zehn Jahren nicht mehr gemacht. Bei genauerem Nachdenken ist es wohl tatsächlich schon zehn Jahre her, seit ich das letzte Mal mit der Fähre gefahren bin. Schade eigentlich.

Statt aber nach Dänemark zu fahren, sind wir zum „Grünen Brink“ gefahren. Ein Strand, an dem wir uns schon öfter aufgehalten haben. In die eine Richtung am Strand entlang kann man bis zu den Fähren laufen und in die andere Richtung luft man auf einem Deich durch ein Naturschutzgebiet. Zum spazieren gehen hat man also genug Möglichkeiten. Unseren Hund hat es gefreut.

Nachmittags sind wir dann noch Eis essen gegangen und ein bisschen durch Burg bummeln. Danach sind wir noch einmal ein Stück am Wasser spazieren gegangen. Es soll sich schließlich auch gelohnt haben. Zum Abschluss des Tages sind wir schließlich in die Aalkate gegangen. Dort kann man sehr gut Fisch essen. Da ich aber nicht so sehr gern Fisch esse, bekomme ich immer einen Kartoffelsalat und ich probiere den Fisch von den anderen immer nur.

Der eine Tag Auszeit hat sich echt gelohnt. Ich konnte einfach mal durchatmen und einen ganzen Tag in dem Moment bleiben. Nicht an die Vergangenheit oder die Zukunft denken. Das hat mir echt Kraft gegeben. Ich fühle mich zur Zeit so entspannt wie lange nicht mehr.

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