A Dragon’s Love

A Dragon's Love

Aber auch wenn ihr Handy nach ein paar Sekunden automatisch in den Schlummermodus fiel, tat ihre Mitbewohnerin Mildred das genaue Gegenteil.

Eckdaten

Titel: A Dragon’s Love
Autor: Solvig Schneeberg
Umfang: 278 Seiten; Taschenbuch
Reihe: Band 1 (Dragon Chronicles)

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Meine Meinung

Worum es geht:

Raven denkt, sie sei eine normale Studentin mit normalen Problemen und normalen Freunden. Dann kommt es aber zu einem Zwischenfall bei einer Party, nach dem nichts ist, wie es einmal war. Sie erfährt, dass es sich bei ihr um ein Geschöpf handelt und dass auch ihr bester Freund ein Geschöpf ist, ihr dies aber seit ihrem Kennenlernen verschweigt. Außerdem erfährt sie, dass sie gejagt wird und das schon seit ihrer Geburt. In der Academy verspricht man ihr, dass sie in Sicherheit ist und ihre Fähigkeiten trainiert werden. Doch wer ist hinter ihr her und warum? Und viel wichtiger: kann sie ihrem besten Freund – dem Menschen, dem sie immer am meisten vertraut hat – irgendwann wieder vertrauen?

Was ich sage:

Meine Erwartung an dieses Buch waren eine spannende Fantasy-Geschichte, die an geheimnisvollen Plätzen spielt und den Leser zu einem einmaligen Abenteuer einlädt.
Ein bisschen wurde diese Erwartung auch erfüllt, indem eine tolle Geschichte, die mit reichlich Fantasy gespickt ist, an eindrucksvollen Plätzen (das waren sie zumindest in meiner Phantasie) stattfindet. Leider hat ab einem gewissen Zeitpunkt die Liebe das Ruder übernommen und das ganze eher in einen Liebesroman verwandelt.

Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von dem Hauptcharakter Raven erzählt. Auf diese Weise kann auch der Leser diese neue Welt, in die Raven hinein gerät, mit ihren Augen erkunden und ihre Angst oder ihre Wut spüren. Das funktioniert auch sehr gut, da der Charakter toll entwickelt wurde und es so dem Leser wirklich leicht fällt, die verschiedenen Emotionen Ravens zu verstehen und auch nachzuempfinden. Ich für meinen Teil konnte mich sehr gut in diesen Charakter rein versetzten.
Die anderen Charakteren sind nicht so gut einschätzbar, da sie eben auf Ravens Meinung beruhen. Soweit es zu beurteilen ist, sind diese aber auch entwickelt und ihre Handlungen zu einem gewissen Grad auch nachempfindbar.

Die Idee der Geschichte finde ich wirklich toll. Sicher ist die Idee an sich, dass eben nicht alles so ist, wie es scheint und es eben auch irgendwelche Geschöpfe unter den Menschen gibt, nicht neu, aber die Umsetzung in diesem Teil hat mich wirklich überzeugt.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Sache mit der Magie etwas übertrieben wurde. Ich verstehe zwar, dass es Magie gibt, aber diese sollte etwas besser durchdacht werden.
Eine Kleinigkeit, die mich ebenfalls etwas gestört hat, ist die Liebe zwischen Raven und Elion. Ich habe ja nichts gegen Liebe in einem Nebenplot, aber ich habe das Gefühl, dass sie in diesem Buch einfach wichtiger geworden ist, als die Hauptstory. Vielleicht spielt sie in dem nächsten Band auch eine wichtige Rolle, wer weiß das schon, aber in diesem finde ich es etwas übertrieben.

Der Schreibstil ist wirklich schön. Es gibt eine gute Balance aus Dialog, Erzählung und Gedanken. Zwischendurch bin ich über recht auffällige Rechtschreibfehler gestolpert, was den Lesefluss leider etwas ins Schwanken bringt, allerdings auch nicht sehr stört, da es nicht sehr viele sind.

Fazit:

Trotz einiger kleiner Defizite war ich wirklich begeistert von diesem ersten Teil der Reihe und freue mich bereits darauf, den zweiten Teil zu lesen. Deshalb vergebe ich 4 Punkte.
Vier Punkte

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